Die DJK Plaidt hat eine lange Historie. Im Jahr 2017 wird der Verein 90 Jahre alt. Auf dieser Seite werfen wir nach und nach einen Blick auf die vergangenen Jahre. D.h. diese Seite wird ständig weiterentwickelt. Viel Spaß beim anschauen der historischen Beiträge:

 

1927 – Die Gründung der DJK „Wernerseck“ Plaidt

Unter der Amtszeit von Pastor Nikolaus Greweling (1883 – 1940) waren im Juni 1927, 27 sportbegeisterte junge Männer im Gasthaus „Zur Krone“ zusammengekommen, um die DJK „Wernerseck“ Plaidt zu gründen. Die seelsorgerische Leitung übernahm der später als Pfarrer nach Alf/Mosel versetzte damalige Kaplan Friedricht Blott aus Trier. Diese katholische Sportgemeinschaft, deren Mitglieder bereits im Katholischen Jungmännerbund und der Kolpingjugend organisiert waren, war zur damalige Zeit der vierte Verein, der neben dem TV „Jahn“, dem FC „Alemannia“ und dem Arbeiter Turnverein „Freiheit“ in Plaidt, wo damals etwa 2.600 Menschen lebten, Leibessport betrieb. In den ersten Jahren legte man sich auf die Sportarten Fußball und Leichtathletik fest.

DJK Plaidt 1927 - Foto 1

Die im folgenden genannten Männer gründeten gemeinsam mit Kaplan Friedrich Blott die DJK „Wernerseck“ Plaidt: Peter Hündgen, Michael Kraus, Johannes Johnen, Josef Plaga, Christoph Barz, Fritz Schmitz, Nikolaus Willkomm, Peter Stadtfeld, Stefan Butz, Peter Nachtsheim, Matthias Hündgen, Severin Hillesheim, Matthias Busenkell, Franz Heinzen, Franz Leber, Fritz Schmitz II, Alois Hickmann, Josef Wilkes, Josef Kraus, Peter Mürtz, Johann Nachtsheim, Karl Weiler, Thomas Nagel, Wilhelm Bauer, Domenik Willkomm und Franz Kretzer. Sie legten in den ersten Jahren den Grundstein dafür, dass sich die DJK entwickeln konnte.

Die Entwicklung der DJK in den ersten Jahren wurde beim 40jährigen Bestehen im Grußwort vom damaligen Vorsitzenden, Josef Kraus, treffend formuliert. „Im Jahre 1927 wurde die DJK aus der Taufe gehoben. Schnell entwickelte sich dieser kleine Säugling zu einem beachtlichen Mitglied des Plaidter Vereinslebens.“ Die Initiative und das Engagement von Friedrich Blott wurden auch von seinem Nachfolger Kaplan Peter Ernzerhof, der 1929 nach Plaidt kam, fortgesetzt. Ihm gelang es immer wieder die Schuljugend und die aus der Schule entlassenen Jugendlichen für den Verein zu gewinnen. Auf dem Gelände an der Rauschermühlenstraße (Kolpingsiedlung) entstand auf kircheneigenem Gelände ein Sportplatz, auf dem die Schüler-, Jugendbund Juniorenmannschaften zum sportlichen Wettkampf antraten.

DJK Plaidt 1927 - Foto 2

Mit dem Turnen wurde eine weitere Abteilung in der DJK geschaffen. Damit wurde dem Breitensportgedanken weiter Rechnung getragen. Um die zum Turnen notwendigen Geräte (Reck, Barren und Pferd) einzukaufen, führen Turnwart und Vorturner Felix Weber und Kaplan Peter Ernzerhof gemeinsam nach Köln. Die Turnriege turnte anfangs im Jugendheim. Aus Platzmangel wurden die Übungsstunden dann aber in den Saal des Hotels „Nettetal“ verlegt. Vor allem im Bodenturnen verbesserten sich die DJK´ler stark und konnten bald mit den anderen Vereinen konkurrieren.

 

 

Historie: 1930 bis 1934 – Es entsteht eine Fußballmannschaft

DJK Plaidt Fussball 1930-1932

Um 1930 entstand auf kircheneigenem Gelände, dort wo sich heute die Kolpingsiedlung befindet, ein eigener Sportplatz. Wenn sich bis dato die Fußballabteilung nur zögernd entwickelte, so konnten nun eine Schüler-, eine Jugend- und eine Juniorenmannschaft, später eine 1. Mannschaft, in den Spielbetrieb eingreifen. Damals wurde noch in dem eigenen DJK-Verband gespielt. Das letzte Spiel gegen den FC Plaidt im Rahmen der Leichtathletik-Dorfmeisterschaften endete 4:4-Unentschieden. Bei den erwähnten Dorfmeisterschaften erzielten die Leichtathleten der DJK Plaidt hervorragende Ergebnisse.

Peter_Ernzerhof 2014Kaplan Peter Ernzerhof (TV-Foto: Rudolf Höser, Mai 2014), welcher mittlerweile 80 Jahre alt ist und vor wenigen Tagen als Chorleiter der Idenheimer Pfarrkirche (bei Bitburg) in den Ruhestand verabschiedet wurde (Anm. d. Verf., 03.06.2014), war schon 1930 ein äußerst dynamischer Mann und brachte ein Tambour- und Fanfarencorps auf die Beine. Erfahrene Musiker aus dem 1. Weltkrieg, die auch in der Feuerwehrkapelle aktiv waren, übernahmen die Ausbildung der jungen Truppe. Wilhelm Loch, Philipp Kretzer und Fritz Harstang gelang schon Ende des Jahres ein erster öffentlicher Auftritt mit dem Corps. Außerdem war die DJK im Bereich des Theaters und des Films aktiv. Es wurden Filme vorgeführt und Theaterstücke aufgeführt, woraus die Theaterabteilung der DJK Plaidt entstand.

Laut Überlieferung soll der erste Vorstand in den 30er Jahren aus folgenden Mitgliedern bestanden haben: Präses Peter Ernzerhof, Vorsitzender Johann Rösgen und den Mitgliedern des Tambour- und Fanfarencorps Wilhelm Loch und Philipp Kreter sowie Turnwart Felix Weber. Die Abberufung Ernzerhofs nach Neunkirchen/Saar im Jahre 1932 wurde mit großem Bedauern aufgenommen. Ganz Plaidt, man schätzte 1000 bis 1500 Menschen, war auf den Beinen und begleitete eine große Persönlichkeit zum Bahnhof, voran der von ihm ins Leben gerufene Tambour- und Fanfarenzug.

Die DJK wird verboten… lebt aber trotzdem weiter!

 

Als Kaplan Josef Neunzig nach Plaidt kam, war der DJK leider kein langer Fortbestand mehr beschieden. Inzwischen hatten die von Ernzerhof herangebildeten Jugendführer Johann Peters, Johann Rösgen, Felix Weber, Josef Butz und viele mehr den Verein zwar mit Erfolg weitergeführt, aber mit dem Verbot am 24. Juni 1933 ging eine große Deutsche Jugendbewegung vorerst zu Ende. Die Leichtathleten hatten am gleichen Tage noch eine Sportveranstaltung, und das Musikcorps trat danach noch einmal auf dem Schützenfest in Bedburg/Erft, der Heimatgemeinde von Präses Josef Neunzig, auf. Das endgültige „Aus“ für den DJK-Verband kam am 30. Juni 1934 mit der Erschießung des Reichsführers der DJK, Adalbert Probst.

Ein Schachzug gelang der DJK „Wernerseck“ kurz vor dem erzwungenen Aus. Bevor jedoch der Verein am 24. Juni 1933 verboten wurde und das Vereinsvermögen dem Staate verfiel, wurden die Turngeräte vor der Beschlagnahmung durch die Nationalsozialisten, in dem die Turngeräte an den TV „Jahn“ verkauft wurden. Der überwiegende Teil der Unterlagen des Vereins sind während des Dritten Reiches vernichtet worden.

Doch auch während des Verbotes und der Auflösung des Vereines blieb unter den Mitgliedern ein heimlicher Zusammenhalt bestehen. Pfarrer Nikolaus Greweling berichtete am 11. Juli 1933 dem Generalvikariat in Trier, dass am Abend des 1. Juli der hiesige Polizeiwachtmeister Heiliger im Pfarrhaus erschien, um ihm bekanntzugeben, dass u.a. die DJK durch Funkbefehl der Geheimen Staatspolizei verboten worden sei.

In dem Festbuch „1100 Jahre Plaidt“ (S. 243 ff.) werden weiterhin folgende Ausführungen zur DJK während der NS-Diktatur gemacht: „……Im Zusammenhang mit dieser Bekanntmachung von Propagandawart Heiliger vermerkte der Schriftführer der DJK, Josef I.: „An älteren Mitgliedern haben wir bisher zwei Mann verloren vor Angst, sie würden aus der SA herausgeworfen. Wir stehen heute jedoch noch mit zehn Mann in der SA, bei denen es kein Wanken gibt.“ Er selbst sagt heute, dass einige DJK-Mitglieder der SA beigetreten waren, um für die katholischen Vereine das Schlimmste zu verhindern. Bis zum Juli 1935 wurden die letzten vier DJK-Mitglieder aus der SA ausgeschlossen. Josef I. musste letztlich seine Ausbildung bei der Amtsbürgermeisterei Andernach abbrechen, weil er sich weigerte, auf der katholischen Jugend auszutreten.

Zu einer weiteren Auseinandersetzung zwischen HJ und DJK kam es im Juni 1934. Die Ermittlungen der Ortsgruppenleiter Unger und der Ortspolizei ergaben, dass einige HJ-Mitglieder auf einer Mauer des Besitzes von Josef M. (sein Sohn Peter war in der DJK organisiert und für die Werbung und Verteilung der Wochenzeitung „Junge Front“ zuständig) in der Adolf-Hitler-Allee (heutige Bahnhofstraße), Plakate geklebt und auf das Hoftor mit Ölfarbe ein Hakenkreuz gemalt hatten, sehr zum Ärger von Josef M. und seiner Familie. Seine resolute Frau hatte einem der HJ’ler, als dieser eine (Schreckschuß-?) Pistole auf sie richtete, mit einem Stock auf die Finger geschlagen. Vor dem Anwesen hatten sich etwa 200 Leute eingefunden. Es kam anschließend zu scharfen Wortwechseln zwischen HJ und der DJK.

 

1962 – Die erste Meisterschaft der Vereinsgeschichte

Bereits 1952 knüpfte man unter Kaplan Augustinus Barden an die Tradition der 30er Jahre an und vollzog am 01. Juni im Hotel Nettetal, das auch Vereinslokal wurde, die Neugründung der DJK Wernerseck Plaidt.

Unter dem Vorsitz von Josef Kraus entwickelte sich die neu ins Leben gerufene Gemeinschaft der DJK Schnell. Zunächst umfasste der Sportbetrieb nur eine Fußballabteilung: begonnen wurde mit zwei Jugendmannschaften, zu denen sich im nächsten Jahr eine Juniorenmannschaft gesellte.

Josef Kraus

Mitte der 50er Jahre spielte wieder eine Seniorenmannschaft. Diese entwickelte sich jedoch nur zögernd. Dank der Bemühungen von Pfarrer Prälat Nikolaus Jonas und Peter Kuhn konnte am 12. Mai 1957 der Sportplatz an der Dreifaltigkeitskapelle seiner Bestimmung übergeben werden.

Aller Anfang ist schwer und so belegte die damalige 1. Mannschaft zum Ende der Saison 1957/1958 den letzten Tabellenplatz der B Klasse – Staffel Andernach –. Zwei Entscheidungsspiele waren nötig, um den Absteiger zwischen der DJK Plaidt und dem SV Baar, dem Vertreter der Staffel Eifel, zu ermitteln. Das erste Spiel in Thür endete nach Verlängerung 5:5, das zweite in Weiler (Eifel) 3:2 für die DJK Plaidt, ebenfalls nach Verlängerung. Somit war der Klassenerhalt in letzter Sekunde gesichert.

Sportplatz Dreifaltigkeitskapelle

Die Saison 1958/1959 zeigte erste Fortschritte. Aus der derzeitigen A-Jugend rückten einige Jugendspieler nach, die sich bald als wesentliche Verstärkung der 1. Mannschaft herausstellten. Vom Tabellenende rückte sie Platz um Platz vor und belegte zum Saisonende einen gehobenen Mittelplatz, nachdem zur Halbzeit Spielertrainer Herbert Mohr seine Tätigkeit aufgenommen hatte. Mohr schaffte es in bravuröser Manier, die Spieler zu aktivieren und einzustellen. Man sah dies spätestens in den beiden nächsten Spieljahren, die die DJK jeweils ganz knapp hinter den starken Mayener Vereinen, TuS und Rheinland, auf dem dritten bzw. zweiten Tabellenplatz beendete.

Leider stellte Herbert Mohr gegen Ende der Saison 1960/1961 seine Trainertätigkeit ein. Außerdem waren zu diesem Zeitpunkt erhebliche Spielerverluste zu beklagen. Trotzdem fand sich unser damaliger Vereinswirt, Michael Locker, bereit, den Trainerposten zu übernehmen. Im gelang es, die Mannschaft zu beigeistern. Der Erfolg stellte sich schnell wieder ein, denn in der Folgezeit eilte sie von Sieg zu Sieg und unangefochten wurde die Herbstmeisterschaft errungen. Auch in der Rückrunde blieb der Mannschaft der Erfolg treu. Mit 33:3 Punkten wurde man 1962 ungeschlagen Meister der B Klasse – Staffel Maifeld. Dies war die erste Fußballmeisterschaft in der Vereinsgeschichte der DJK „Wernerseck“ Plaidt.

Meistermannschaft von 1962 - 640x360pxl

Im gleichen Jahr, nämlich am 29. Januar 1962, wurde die DJK „Wernerseck“ eingetragener Verein. Gegen Ende des Jahres wechselte man erneut das Vereinslokal. Seit dieser Zeit (mit Unterbrechungen) ist die DJK in der Gastwirtschaft „Dorfschänke“ in der Niederstraße untergebracht.

 

70er Jahre – Große Erfolge

Ein Rückblick auf die Spieljahre von 1971 bis 1974

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Hinten von links nach rechts:
Trainer Herbert Mürtz, Karl-Heinz Schwindenhammer, Gerhard Dötsch, Klaus Marzi, Friedel Schwindenhammer, Walter Daub, Karl-Heinz Kwiotek, Jürgen Pörsch, Rolf Vogt, Geschäftsführer Horst Heuser, Fußball-Obmann Hermann Wagner

Vorne von links nach rechts:
Jürgen Weis, Günther Becker, Peter Lehmann, Manfred Lottre`, Siegmund Kwiotek, Hans-Willi Langenbahn

Ab der Saison 1971/1972 war Herbert Mürtz wieder Trainer. Bereits im zweiten Spieljahr gelang der große Wurf: Staffelmeisterschaft in der 1. Kreisklasse und Aufstieg in die A-Klasse, sowie die Kreismeisterschaft gegen den Grafschafter SV.

Die Spielsaison 1973/1974 brachte schließlich den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der DJK „Wernerseck“ Plaidt. Durch eine nochmalige Meisterschaft stieg man in die zweithöchste Amateurklasse, die Bezirksliga auf und wurde der Staffel Mitte zugeteilt. Zudem wurde die Mannschaft durch einen 7:1-Erfolg in Polch gegen den SV „Moselfeuer“ Lehmen Kreispokalsieger. Im kommenden Jahr schlug sie sich ganz beachtlich und sicherte sich durch einen 11. Tabellenplatz die weitere Zugehörigkeit zur Bezirksliga. Bedingt durch den Weggang einiger Spieler waren die Aussichten auf den Klassenverbleib im Spieljahr 1975/1976 kurz vor Beendigung der Saison fast aussichtslos geworden. In einer beispiellosen Aufholjagd kam man zum Schluß noch auf den 13. Tabellenplatz, der zu einem Entscheidungsspiel um den Klassenerhalt gegen den punktgleichen TuS Oberwinter berechtigte. Dieses Spiel fand auf neutralem Platz in Sinzig statt und wurde mit 0:2 verloren. Damit war die Mannschaft praktisch abgestiegen.

Nachdem nun die beiden Krufter Sportvereine, DJK und TV, nach Beendigung der Saison die Auflösung ihrer Fußballspielgemeinschaft beschlossen hatten, bot sich der DJK erneut die Chance, um die Zugehörigkeit zur Bezirksliga zu kämpfen. Es mußten Entscheidungsspiele gegen die an drittletzter Stelle platzierten Vereine der beiden anderen Staffeln, Ost und West, ausgetragen werden.

Beide Spiele wurden gewonnen, in Burgschwalbach mit 3:0 und zu Hause gegen den FC Traben-Trarbach mit 8:1. Die Bezirksliga blieb der DJK also weiter erhalten, zudem auch noch Eintracht Trier den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte und somit sogar noch der Zweitplatzierte der Entscheidungsrunde, der TSG Burgschwalbach, den Weg in die A-Klasse nicht anzutreten brauchte.

 

 

Saison 1985/1986 – Dieser Abstieg war unnötig

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Mannschaftsfoto der DJK Plaidt – 1. Fußballmannschaft – Saison 1985/1986

Hinten von links nach rechts: Trainer Joachim Rother, Abt.-Leiter Bernd Lohner, Hans-Werner Hoffmann, Ralf Wilhelmy, Manfred Schenk, Arno Schaaf, Johannes Asbach, Marko Maka, Friedel Pellin, Betreuer Bernd Samson, Spielausschuss Felix Kretzer.
Vorne von links nach rechts: Andreas Schröder, Fredi Schäfer, Reiner Hillesheim, Ralf Riebensahm, Manfred Mürtz, Hans-Werner Kraus, Friedhelm Windhäuser

 

Trainerwechsel brachte leider nicht den gewünschten Erfolg
 

In der Saison 1985/1986 konnte wiederum nur eine Seniorenmannschaft (Kreisliga C) gemeldet werden. Die Runde begann mit einem klaren 5:0-Erfolg der Plaidter Elf in Kruft gegen den dortigen TV. Doch die Mannschaft kam nicht so recht auf Touren.

Nach einem Start von 4:8 Punkten nach 6 Spielen kündigte der Trainer Joachim Rother seinen Vertrag, da er keinerlei Möglichkeiten sah, die Mannschaft zu motivieren und er auch aus beruflichen Gründen nicht mehr die Zeit aufbringen konnte, sein Bestes für die Mannschaft zu geben.

Glücklicherweise konnte der Vorstand mit dem ehemaligen Mannschaftsspieler Karl-Heinz Schwindenhammer einen geeigneten Mann und Persönlichkeit für das schwere Amt als Trainer gewinnen. Mit ihm hoffte man noch einmal nach oben zu kommen. Doch es gelang nicht. Obwohl der Trainer sich die allergrößte Mühe gab, zog die Mannschaft leider nicht mit. Sie erkannte zu spät den Ernst der Lage.

So gelangen zwar noch einige Achtungserfolge, so ein 1:1 gegen den späteren Meister BSV Andernach und ein 3:2-Erfolg am letzten Spieltag in Miesenheim, doch der 5. Abstieg war dennoch perfekt. Mit 16:36 Punkten und 36:61 Toren belegte die Truppe den vorletzten Platz. Dieser Abstieg war unnötig und wäre entsprechender Einstellung der Mannschaft zu vermeiden gewesen.


500 Spiele von Walter Daub für die DJK Senioren

 

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Foto Mitte: Walter Daub (links) und Präsident Alois Rörig (rechts) 

Etwas Erfreuliches gab es um einen verdienstvollen Spieler zu berichten. Nach dem Spiel gegen den BSV Andernach am 04. Mai 1986 wurde unser Sportkamerad Walter Daub zu seinem 500. Spiel in der Seniorenmannschaft für die DJK Wernerseck Plaidt vom 1. Vorsitzenden Alois Rörig und dem Abteilungsleiter Bernd Lohner geehrt.

Walter Daub war und ist noch heute (Anno 2014) ein echtes Vorbild in jeder Beziehung, der alle Höhen und Tiefen mitgemacht und dabei seinem Verein immer die Treue gehalten hat.

 

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Foto: Auch die Mitspieler hatten ein schönes Geschenk zur Hand, welches von Spielführer Friedel Windheuser überreicht wurde.

Nachdem Karl-Heinz Schwindenhammer die Trainertätigkeit zum Saisonende gekündigt hatte, musste ein neuer Trainer gefunden werden. Nachfolger wurde Alois Nachtsheim, der bereits in früheren Jahren für den Verein als Seniorenspieler und Trainer der A-Jugend tätig war. Nachtsheim hatte zuletzt die 2. Mannschaft des FC Plaidt erfolgreich trainiert. Mit ihm kamen eine Reihe erstklassiger Spieler zur DJK, und es ging, aber der Saison 1986/1987 sportlich wieder deutlich bergauf.

 

 

1996 – Alte Herren präsentieren sich in neuem Outfit

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stehend von links nach rechts: Gerd Schmitt, Günter Menten, Markus Seurer, Arno Schaaf, Erwin Lenzen, Johannes Waldecker, Rheinhold Schuh, Edgar Zavelberg, Peter Daheim, Gerd Schommer, Elmar Schaaf, Wilfried Bleser

knieend von links nach rechts: Hans-Werner Kraus, Winfried Schäfer, Herbert Kraus, Wolfgang Saftig, Karl-Heinz Rech.

Plaidt. Durch die großzügige Unterstützung des Vereins und einiger Sponsoren konnte sich die Alte Herren-Mannschaft der DJK „Wernerseck“ Plaidt in diesem Jahr einen Satz neuer Trikots anschaffen. Angespornt durch das neue Outfit hoffen nun die Verantwortlichen, dass das AH-Team ein erfolgreiches Jahr absolvieren wird.

Insgesamt sollten 30 Spiele und Turniere ausgetragen werden. Damit dies alles auch sportlich reibungslos über die Bühne gehen kann, sind die Macher der alten Herren für jeden dankbar, der sich noch der Mannschaft anschließen möchte. Das wöchentliche Training findet mittwochs in der Zeit von 19:30 bis 20 Uhr in der Halle der Noldensmühle, Mühlenstraße in Plaidt statt. Wer interessiert ist, kann sich dort sehen lassen.

Blick Aktuell Pellenz von 1996

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